Rebecca Abel und Pia Falter NRW-Vize-Mehrkampfmeisterinnen 

Newcomerin Rebecca Titz überrascht

Mit zwei Silbermedaillen im Gepäck kehrten Rebecca Abel und Pia Falter am vergangenen Wochenende von den NRW-Mehrkampfmeisterschaften in Bergisch Gladbach zurück. Neben der hervorragenden NRW-Platzierung war die Freude mindestens genauso groß darüber, dass beide die erforderliche Mindestqualifikationspunktzahl erreichten und somit direkt zu den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Bruchsal im September 2016 und zu den Meisterschaften beim Internationalen Deutschen Turnfest im Juni 2017 in Berlin qualifiziert sind.

Was dem nicht eingeweihten Laien auf den ersten Blick befremdlich vorkommt, wenn Turner auf der Tartanbahn oder in der Schwimmhalle antreten, ist für die Mehrkämpfer unter den Turnern völlig normal und bei allem Ehrgeiz auch ein Riesenspaß.

Rebecca Abel startete in der Altersklasse 20 Jahre und älter in einem der anspruchsvollsten Mehrkämpfe. Im Jahn-Neunkampf bestritt sie an einem Tag neun verschiedene Disziplinen an drei verschiedenen Wettkampfstätten. Bei den ersten drei Disziplinen im Gerätturnen am Sprungtisch, Stufenbarren und Boden konnte sie erwartungsgemäß keine der neun gestarteten Teilnehmerinnen übertrumpfen. In der Belkaw-Arena sprintete sie beim 100-m-Lauf als drittschnellste ins Ziel, blieb mit 4,54 m beim Weitsprung und einem 4 kg-Kugelstoß von 8,64 m etwas unter ihren Möglichkeiten.  Große Enttäuschung gab es dann beim anschließenden Kunstspringen in der Schwimmhalle. Bei einem der zwei Sprünge vom 1 m-Brett, dem 1 ½ Salto vorwärts gehockt, konnte sie nicht sauber ins Wasser eintauchen  und wurde mit hartem Punktabzug bestraft. Anschließend bewies Rebecca ihre jahrelange Wettkampferfahrung und ihren Kampfgeist und gab bei den beiden letzten Diszplinen 25-m-Tauchen und 100-m-Brust noch einmal richtig Gas, so dass ihr im wahrsten Sinne des Wortes keine das Wasser reichen konnte.

Pia Falter bewies im Deutschen Achtkampf bei den 18-19jährigen ihre Vielseitigkeit: Beim Gerätturnen gelangen ihr alle vier Kürübungen am Sprungtisch, am Stufenbarren, Schwebebalken und Boden ohne nennenswerte Fehler, so dass sie bis dahin im guten Mittelfeld liegend auf den Sportplatz wechseln konnte. Hier wuchs sie bei angenehmen Temperaturen über sich hinaus und das ehrgeizige Training der letzten Monate auf dem Simmerather Sportplatz zeigte seine Wirkung: Beim 100-m-Lauf, Weitsprung, Kugelstoß und Schleuderball erkämpfte sie sich insgesamt die zweithöchste Punktzahl. Den Schleuderball beförderte sie beachtliche 35,20 m weit, was keine der anderen elf Turnerinnen toppen konnte.

Für Rebecca Titz war die Teilnahme an einem Deutschen Mehrkampf Premiere und dies eine überaus gelungene.  Völlig unerwartet belegte sie bei 15 angetretenen Turnerinnen in der Altersklasse 16-17 Jahre Platz 8 und verfehlte sogar nur um Haaresbreite die B-Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften.  Ihre Vereinskameradinnen hatten sie neugierig gemacht auf die „Könige der Athleten“, wie die Mehrkämpfer  zu Recht  genannt werden.  Mit einer äußerst kurzen Vorbereitungszeit von ein paar Monaten war Rebecca ohne große Erwartungen in den Wettkampf gegangen. Die drei turnerischen Disziplinen Sprungtisch, Stufenbarren und Boden meisterte sie routiniert. Auf dem Sportplatz absolvierte sie den 100-m-Lauf  und Weitsprung mit Ergebnissen im Mittelfeld. Beim 3 kg-Kugelstoß traute sie ihren Augen nicht, als die Kugel bei der 8,40 m –Marke liegen blieb. Diese Weite war nicht nur ihre persönliche Bestleistung sondern auch die drittbeste Wertung ihrer Altersklasse. Rebecca ist nun auch vom „Mehrkampf-Fieber“ infiziert und wir werden sicherlich in nächster Zeit noch einiges von ihr hören.

Posted by Horst Nießen Sunday, June 19, 2016 12:06:00 PM Categories: Turnen

OL-DMM2016 

„Deutsche Meisterschaft im Orientierungslauf-Mitteldistanz 2016“
  Bronzemedaille für Läufer der Hansa Simmerath

 

v.l. Helmut Wollgarten, Hermann Wollgarten, Marc Schnell, es fehlt Rainer Brandt.

Ein vierköpfiges Team der Hansa Simmerath hat bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften der Orientierungsläufer teilgenommen. Die Meisterschaften wurden von der OLG Regensburg organisiert und fanden im oberen Bayerischen Wald mit für dieses Gelände typischen zahlreichen Felsformationen statt. Es war ein anspruchsvolles Rennen, dass zwischen den Felsgruppierungen, Findlingen und mannshohen Steinen guten Orientierungssinn und geschickte Routenwahl erforderte. Hermann Wollgarten gelang dies gut und kam als Drittschnellster in seiner Altersklasse auf das Siegerpodest. Durch einen organisatorischen Fehler konnte man leider einige der anderen Alterklassenläufe nicht werten bzw. wurden nachträglich annulliert. Eingerahmt wurde der Meisterschaftslauf durch einen Stadtsprint in Nittenau am Freitagabend und einem Bundesranglistenlauf am Sonntagmorgen. Auch das Laufgebiet des Bundesranglistenlaufs, Kartenname „Rock on the Rocks“ in der Nähe von Rossbach-Wald, war wesentlich geprägt durch zahlreiche Stein- und Felsgruppierungen. Marc Schnell erreichte hierbei Platz zehn. Trotz vollkommen unterschiedlicher Routenwahl, beim Orientierungslauf kann der Läufer zwischen den Postenstandorten seine Laufroute frei wählen, kamen Hermann und Helmut Wollgarten mit einem Abstand von nur neun Sekunden ins Ziel und belegten damit Platz zwölf und dreizehn. Rainer Brandt konnte leider aufgrund einer Verletzung, die er sich Samstag beim Meisterschaftslauf zugezogen hatte, am Bundesranglistenlauf nicht mehr teilnehmen.

Posted by Helmut Wollgarten Tuesday, June 14, 2016 11:52:00 AM

Nachwuchsturner der Hansa beim Landesfinale in Essen 

Mit Jasper Claßen und Tim Köper hatten sich die beiden Nachwuchstalente der Hansa Simmerath bei den Regionalmeisterschaften für das Landesfinale des Rheinischen Turnerbundes in Essen qualifiziert. Hier konnten sie sich mit den Pflichtübungen an Boden, Sprung, Barren und Reck mit den Turnern aus dem gesamten Rheinland messen. In der Altersklasse 9 – 10 Jahre waren für diesen Wettkampf 37 Turner gemeldet. Für die beiden Hanseaten war es auf Landesebene ihr Wettkampfdebut, so dass es in erster Linie galt einmal bei entsprechend starker Konkurrenz Wettkampferfahrung zu sammeln. Eine ungewohnte Wettkampfsituation war für die beiden Turner auch dadurch gegeben, dass ihr Trainer an dem Wettkampftag noch als Kampfrichter tätig sein musste. So wurden die beiden Turner während des Wettkampfes von unserem Turnfreund Gerd Bongard vom TV Höfen betreut, der auch mit drei Turnern angereist war. Der Wettkampf begann mit den Barrenübungen, die beide ordentlich präsentierten, jedoch leider von einem überaus kritischen Kampfgericht sehr hart bewertet wurden. Davon ließen sich die beiden an den folgenden Geräten aber nicht beeindrucken und turnten Ihre Übungen sauber durch, so dass an den Geräten Reck, Boden und Sprung auch entsprechende Wertungen gegeben wurden. So belegte Tim Köper den 22. Platz und Jasper Claßen den 26. Platz. Auch wenn die beiden Turner sich selber eine bessere Platzierung erhofft hatten, so war ihr Trainer mit den ihren Übungen mehr als zufrieden, auch weil beide erkennen ließen, dass sie die Trainingsinhalte beim Wettkampf gut umsetzen konnten.

Posted by Horst Nießen Wednesday, June 08, 2016 7:48:00 AM Categories: Turnen

Sommertour 2016  

Dieses Jahr fährt die Hansajugend nach Düsseldorf!

Sei dabei und melde dich an!

Einladung: Hier

Anmeldung: Hier

Monday, May 30, 2016 1:16:00 PM Categories: Gesamtverein Jugend

Hanseaten erfolgreich bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften 

Für die Deutschen Seniorenmeisterschaften in Radolfzell am Bodensee, hatten sich Ulrike Brandenburg und Horst Nießen qualifiziert. So hieß es für beide, sich am 28.05.2016 der bundesdeutschen Konkurrenz in ihren Altersklassen zu stellen.

Am Vormittag wurde der Wettkampf für die Altersklasse von Ulrike Brandenburg, w 65 – 70, ausgetragen. Hier standen den Teilnehmerinnen fünf Geräte zur Auswahl: Boden, Balken, Sprung, Barren. Die beiden höchsten Wertungen an den Geräten flossen in die Gesamtwertung ein. Ulrike Brandenburg hatte sich in der Vorbereitung auf die Geräte Boden und Balken konzentriert und den Barren als Reservegerät eingeplant. So wurde ihre routiniert vorgetragene Bodenübung auch mit 11,30 Punkten entsprechend hoch benotet. Die vorgegebene Gerätereihenfolge bedingte aber, dass sie bereits vor dem Balken bzw. der Bank am Barren ihre Übung zeigen musste. Auch wenn sie hieran erwartungsgemäß eine nicht wettkampfbeeinflussende Wertung erhielt, so konnte sie sich aber durch diese Punktereserve, gestärkt der Konkurrenz an der Bank stellen. Hier zeigte sie dann mit Bravour ihre Übung, die dann auch mit der zweithöchsten Wertung in der Konkurrenz belohnt wurde. Im Gesamtergebnis durfte Sie mit 23,95 Punkten den dritten Platz auf dem Siegerpodest einnehmen.

 

Horst Nießen startete dann am Nachmittag im 2. Durchgang des Wettkampftages in seiner Altersklasse m 50 – 55. Hier traf er auf viele langjährig bekannte Konkurrenten. Aufgrund einer eingeschränkten Vorbereitungsphase hatte er sich als persönliches Ziel das Erreichen des letztjährigen Ergebnisses gesetzt. Für Ihn begann der Wettkampf auch an seinem „Reservegerät“ dem Pferdsprung. Hier erhielt er auf eine einfachere, aber durch die saubere Ausführung überzeugende Hocke, eine beruhigende Einstiegswertung von 10,00 Punkte. Die weiteren Geräte Barren, Reck und Boden absolvierte er ebenfalls ohne größeren Patzer und erhielt dafür auch dem Schwierigkeitsgrad entsprechend gute Wertungen. Obwohl für ihn die vorgegebene Gerätereihenfolge, mit dem Seitpferd als letztes Gerät, nicht optimal war, konnte er hier mit einer recht anspruchsvollen Übung, die er ohne „Hänger“ präsentierte, überzeugen und erhielt dafür die vierthöchste Wertung in seiner Altersklasse. In der Gesamtwertung hat er sich gegenüber dem Vorjahr sogar verbessern können und belegte mit 42,55 Punkten den 9. Platz.

 

Im Anschluss an die Wettkämpfe hatte der Ausrichter zum geselligen Abend am Bodensee eingeladen.    Dieser Einladung sind auch Ulrike und Horst wieder gerne gefolgt, da man hier mit seinen teilweise langjährigen Turnfreund(inn)en aus der gesamten Republik den erfolgreichen Wettkampftag gerne ausklingen lässt.

Posted by Horst Nießen Monday, May 30, 2016 9:29:00 AM Categories: Turnen
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